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Fissurenversiegelung!

Obwohl immer mehr Zahnärzte die Notwendigkeit betonen, bei Kindern die „Sechser-Molaren“ zu versiegeln, sind viele Eltern noch immer unsicher, was eine Fissurenversiegelung eigentlich ist oder warum ihr Kind sie braucht. Wie jeder fürsorgliche Elternteil möchten auch Sie genau verstehen, worum es dabei geht.

Was ist eine Fissurenversiegelung?

Fahren Sie mit der Zunge über die Backenzähne im hinteren Teil des Mundes. Spüren Sie die kleinen Rillen und Grübchen? Diese werden „Fissuren“ genannt und sind sehr anfällig für Bakterien und Keime, die sich dort ansammeln, wenn Nahrungsreste – insbesondere Zucker – eingeschlossen werden.

Ablauf der Fissurenversiegelung

Die Zahnoberfläche wird gründlich von Speiseresten gereinigt, anschließend sorgfältig getrocknet und mit Watte isoliert. Auf den so vorbereiteten Zahn wird ein fluoridhaltiges Kompositmaterial aufgetragen und mit einer speziellen UV-Lampe ausgehärtet.
Diese Schutzschicht reduziert das Kariesrisiko Ihres Kindes um bis zu 80 %.
Der Eingriff ist nicht-invasiv, schmerzfrei und erfordert keine Betäubung. Auch ein Bohren ist nicht notwendig – ein weiterer großer Vorteil!

Als Elternteil möchten Sie Ihr Kind bestmöglich schützen. Deshalb fragen Sie sich vielleicht, ob eine Fissurenversiegelung wirklich notwendig und sicher ist.

Ja, die Fissurenversiegelung ist vollkommen sicher und birgt nur ein minimales Risiko während der Behandlung oder danach, solange das Material auf den Zähnen bleibt.

Welche Vorteile hat die Fissurenversiegelung?

Der größte Vorteil besteht darin, dass sie Ihr Kind effektiv vor Karies schützt. Eine Studie, die Schulkinder mit und ohne Fissurenversiegelung verglich, zeigte: Kinder ohne Versiegelung hatten ein dreimal höheres Risiko, Karies zu entwickeln, als ihre Altersgenossen mit versiegelten Zähnen.

Wie lange hält eine Fissurenversiegelung?

Eine Fissurenversiegelung schützt die Zähne Ihres Kindes in der Regel 3–5 Jahre, bei guter Pflege sogar bis zu 10 Jahre. Bei den regelmäßigen zahnärztlichen Kontrollen überprüft der Zahnarzt, ob die Versiegelung noch intakt ist und keine Risse oder Abnutzungen vorliegen. Falls sie beschädigt ist, lässt sie sich schnell und unkompliziert erneuern.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Fissurenversiegelung?

Zwischen dem 6. und 12. Lebensjahr brechen bei Kindern die ersten bleibenden Zähne durch. Diese bleibenden Backenzähne haben auf den Kauflächen tiefe Furchen, in denen sich Essensreste leicht festsetzen und so Karies verursachen können. Selbst eine Zahnbürste erreicht diese tiefen Fissuren oft nicht ausreichend.
Daher ist es empfehlenswert, die Fissuren gleich nach dem Durchbruch der bleibenden Zähne zu versiegeln – das kann das Kariesrisiko um das Sechsfache verringern.

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