Weiße Flecken auf den Zähnen
Weiße Zähne können ein Zeichen für ausgezeichnete Zahngesundheit sein, und viele Menschen tun alles, um ihr Lächeln so weiß wie möglich zu halten. Dazu gehören tägliches Zähneputzen, regelmäßige Zahnreinigungen und die Verwendung von Aufhellungsprodukten. Manchmal können jedoch „weiße Flecken“ auf den Zähnen entstehen.
Diese weißen Stellen unterscheiden sich vom Rest Ihrer Zähne und werden von manchen Menschen als störend empfunden. Weiße Flecken auf den Zähnen können ein Anzeichen für Karies sein, daher ist es wichtig, die Ursache zu erkennen.
Ursachen für weiße Flecken auf den Zähnen
Weiße Flecken entwickeln sich meist aus verschiedenen Gründen. Ihr Zahnarzt kann die spezifischen Ursachen erklären und die beste Behandlungsmethode festlegen.
Häufige Ursachen sind:
Ernährung
Ein übermäßiger Verzehr von sauren Lebensmitteln kann weiße Flecken auf den Zähnen verursachen, da stark säurehaltige Lebensmittel den Zahnschmelz angreifen. Saure Nahrungsmittel und Getränke sind z. B. Limonade und bestimmte Früchte wie Zitronen, Orangen und Grapefruits. Diese äußere Schicht schützt Ihre Zähne vor Schäden.
Zuckerreiche Ernährung kann ebenfalls saure Ablagerungen erzeugen, die den Zahnschmelz angreifen.
Säurereflux (GERD) ist ein weiterer Auslöser, da er Säure im Magen, in der Speiseröhre und im Mund produziert. Wenn der Zahnschmelz abgebaut wird, können Sie auch Symptome wie Empfindlichkeit gegenüber heißen oder kalten Speisen und Getränken bemerken.
Fluorose
Fluor stärkt die Zähne und verhindert Karies, aber zu viel Fluor während der Zahnentwicklung kann den gegenteiligen Effekt haben, Verfärbungen und Schäden verursachen. Dies kann passieren, wenn Kinder zu viele fluoridhaltige Getränke konsumieren oder fluoridhaltige Zahnpasta verschlucken.
Schmelzhypoplasie
Dieser Defekt bedeutet, dass weniger Zahnschmelz vorhanden ist als normal. Schmelzhypoplasie kann durch Nährstoffmangel entstehen, der Mineralverlust im Zahn verursacht. Ursachen sind z. B. Erkrankungen wie Zöliakie, bei der die Nährstoffaufnahme gestört ist.
Auch die Einnahme von Antibiotika kann die Nährstoffaufnahme stören.
Darüber hinaus kann Rauchen während der Schwangerschaft diese Erkrankung bei Kindern verursachen. Weitere Symptome der Schmelzhypoplasie sind Rillen oder Linien auf den Zähnen sowie Zahnempfindlichkeit.
Plaquebildung
Weiße Flecken auf den Zähnen können auch durch bakterielle Plaquebildung entstehen. Dies ist eine Folge mangelhafter Zahnhygiene, z. B. unregelmäßiges Putzen oder fehlendes Reinigen mit Zahnseide. Es kann auch als Nebenwirkung des Tragens einer Zahnspange auftreten.
Mundoffenes Schlafen
Möglicherweise bemerken Sie morgens weiße Flecken auf Ihren Zähnen, die nach einigen Stunden verschwinden. Dies wird oft durch nächtliches Schlafen mit offenem Mund verursacht. Diese weißen Flecken entstehen durch Austrocknung der Zahnoberfläche. Sobald der Speichel die Zähne wieder befeuchtet, verschwinden die Flecken.
Erkältungen können die Wahrscheinlichkeit des mundoffenen Schlafens erhöhen.
Behandlung von weißen Flecken auf den Zähnen
Weiße Flecken können störend sein, es gibt jedoch verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, um sie zu entfernen.
Mikroabrasion
Bei diesem Verfahren wird eine Schicht Zahnschmelz mit sanfter Abrasion von der Zahnoberfläche entfernt. Dies kann weiße Flecken beseitigen und das Aussehen der Zähne verbessern.
Bleaching
Bleaching ist ein Zahnaufhellungsverfahren, das unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt wird. Es hilft, die Farbe des Zahnschmelzes auszugleichen. Die Behandlung hellt den gesamten Zahn auf, sodass er zur Farbe der weißen Flecken passt.
Bleaching ist nicht wirksam bei weißen Flecken, die durch übermäßigen Fluoridkonsum entstanden sind. In diesem Fall kann die Behandlung die Flecken noch weißer erscheinen lassen, wodurch sie einen anderen Weißton erhalten.
Wie verhindert man weiße Flecken bei Kindern?
Um eine übermäßige Fluoridaufnahme bei kleinen Kindern zu verhindern, sollten Sie sie beim Zähneputzen beaufsichtigen. Auf die Zahnbürste sollte nur eine erbsengroße Menge Zahnpasta gegeben werden.
Lehren Sie Kinder außerdem, die Zahnpasta während des Putzens nicht zu schlucken. Achten Sie auf die Fluoridaufnahme Ihres Kindes und reduzieren Sie gegebenenfalls die Anzahl der täglichen Getränke. Fluorid ist auch in Fruchtsäften, Mineralwasser und Limonade enthalten.